Paradontosebehandlung


Die Parodontosebehandlung beinhaltet die Behandlung des erkrankten Zahnhalteapparates, dem Parodontium. Ziel der Behandlung ist, entzündliche Erscheinungen zum Abklingen zu bringen, ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und einem weiteren Alveolarknochenverlust und damit einem Zahnverlust vorzubeugen.

Grundlage für die Therapie sind die Anamnese, der klinische Befund (Parodontalstatus) und Röntgenaufnahmen. Ob eine behandlungsbedürftiger Parodontopathie vorliegt, wird durch die Erhebung eines so genannten Parodontose Screening-Index festgestellt.

Die Voraussetzungen einer erfolgreichen Parodontosebehandlung setzt die Mitwirkung des Patienten voraus. Zur Reduktion äußerer und innerer Risikofaktoren prüft der Zahnarzt, ob die Anamnese Hinweise auf zu behandelnde Allgemeinerkrankungen gibt. Rauchern wird empfohlen, den Tabakkonsum einzustellen bzw. weitestgehend einzuschränken, um den Behandlungserfolg bzw. das Behandlungsergebnis zu sichern.

Die Parodontosebehandlung wird in drei Behandlungsschritten durchgeführt. Im Rahmen der Vorbehandlung ist das Entfernen von Zahnstein, die Unterweisung in eine geänderte Mundhygiene und eine Ernährungsberatung vorgesehen. Die eigentliche Parodontosebehandlung beinhaltet die Reinigung des einzelnen Zahnfaches.Um den Behandlungserfolg gewährleisten zu können, werden im Anschluss regelmäßige Kontrollbehandlungen durchgeführt.

Die Kosten einer Parodontosebehandlung werden von der BKK EWE nach Beantragung vollständig übernommen.