Kein Zusatzbeitrag!
Der "kassenindividuelle Zusatzbeitrag" ist zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal der gesetzlichen Krankenkassen geworden.
Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden zum 01. Januar 2011 wieder von 14,9 auf 15,5 Prozent erhöht. Dabei sollen jeweils 0,3 Prozentpunkte auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber fallen. Arbeitnehmer zahlen dann 8,2 Prozent ihres Einkommens, Arbeitgeber übernehmen 7,3 Prozent. Der Arbeitgeberanteil wird auf diesem Niveau eingefroren. Sofern eine Krankenkasse trotz dieser Anpassung ihre Ausgaben nicht decken kann, muss sie einen Zusatzbeitrag erheben. Dieser ist vom Versicherten allein zu tragen. Viele Krankenkassen erheben bereits diesen Zusatzbeitrag. Darunter auch die DAK und die KKH Allianz. Weitere Krankenkassen werden diesem Beispiel folgen.
Wird es bei der BKK EWE zur Erhebung eines Zusatzbeitrages kommen?
Die BKK EWE bietet Ihnen neben einer hochwertigen Versorgungsqualität und einer sehr umfangreichen Regelung im Präventionsbereich (bis zu 600,00 € jährlich) eine persönliche und individuelle Betreuung – und das alles ohne Zusatzbeiträge. Nachdem wir Ihnen auf Grund unseres soliden Finanzmanagements schon zum Jahresanfang die Garantie gegeben haben, in 2010 keine Zusatzbeiträge zu erheben, können wir bereits jetzt – nach derzeitigem Wissensstand und nach Umsetzung des Gesundheits-Sparpakets – zusichern:
Keine Zusatzbeiträge in 2011 bei der BKK EWE!
Sie können sicher sein: Mit der BKK EWE haben Sie sich für einen leistungsstarken Partner entschieden, der Ihnen im Bereich der Gesundheit und Prävention immer zuverlässig zur Seite steht.
Wie wird sich die BKK EWE in Zukunft von anderen Krankenkassen unterscheiden
und welche Vorteile genießt man als Versicherter der BKK EWE?
Wir sind keine anonyme Großkasse. Gerade deshalb ist die Nähe zum Versicherten besonders intensiv. Kompetente Mitarbeiter stehen Ihnen als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, dazu gehören auch ein Arzt und eine Krankenschwester. Im Krankheitsfall sorgen wir dafür, dass Leistungen optimal aufeinander abgestimmt sind und ohne Zeitverzögerung zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist unser umfassendes Service- und Leistungspaket, beispielsweise die Arzneimittelberatung und die Schwangerschaftsbegleitung im Rahmen des Programms Babycare. Durch die besondere Nähe zum Versicherten bearbeiten wir die Anträge und Belange unbürokratisch und schnell. Kurze Wege – schnelle Bearbeitung! Selbstverständlich ist für uns, dass die datenschutzrechtlichen Regelungen beachtet werden.
Wie wird der Wettbewerb unter den Krankenkassen in Zukunft aussehen?
Der Wettbewerb wird zukünftig über die Erhebung bzw. Höhe eines Zusatzbeitrags und das Service- und Leistungsangebot geführt.
Der Gesundheitsfonds wurde politisch so angelegt, dass mittelfristig die Mehrheit der Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben muss. Dies wird jetzt vielen Krankenkassen zum Verhängnis.
Die BKK EWE hat immer solide mit den Geldern der Versicherten und Arbeitgeber gewirtschaftet. Wir haben keine Schulden und eine angemessene Vermögenslage. Daher werden wir alles daran setzen, unseren Versicherten nicht nur in diesem Jahr, sondern möglichst auch langfristig keinen Zusatzbeitrag abzuverlangen.
Darüber hinaus werden die Versicherten verstärkt auf zusätzliche Service- und Leistungsangebote schauen. Die BKK EWE bietet umfangreiche und attraktive Zusatzangebote. Hohe Erstattungen bei Präventionsmaßnahmen, das Bonusheft oder auch die Aktivwoche sind für uns selbstverständlich. Die Politik beschließt neue Leistungen leider oft sehr „halbherzig“. So wurde z. B. das Hautscreening zwar in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Allerdings erst ab dem 35. Lebensjahr und auch nur alle zwei Jahre. Das ist uns zu wenig. Wir haben weitergehende Verträge und werden diese auch beibehalten. Jeder Versicherte kann sich, unabhängig seines Alters, jährlich einmal untersuchen lassen.
Gibt es für „mehr Geld auch mehr Leistungen“?
Die Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber werden nicht mehr an die BKK EWE entrichtet. Sie fließen direkt in den Gesundheitsfonds. Das Geld, das die BKK EWE aus dem Gesundheitsfonds bekommt, wird effektiv für unsere Versicherten eingesetzt. Leider ist der Betrag, der in den Gesundheitsfonds fließt, wesentlich höher als das, was die BKK EWE zurückerhält. Trotzdem können sich unsere Versicherten sicher sein, dass sie sich auch weiterhin auf die BKK EWE und das umfangreiche Leistungspaket verlassen können.
Ergibt sich aus dem Gesundheitsfonds ein Sonderkündigungsrecht?
Bisher konnte ein Versicherter bei einer Beitragssatzerhöhung seiner Krankenkasse von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Kasse wechseln, auch wenn noch keine 18 Monate Mitgliedschaft bestanden. Dieses Sonderkündigungsrecht gilt auch weiterhin. Ein Wechsel ist möglich, wenn zusätzlich zum Einheitsbeitrag von der Krankenkasse ein individueller Zusatzbeitrag erhoben wird.
Was wird aus dem Bonusheft?
Das Bonusheft erfreut sich wachsender Beliebtheit. Jährlich nehmen über 1600 Versicherte die Möglichkeit wahrgenommen, sich den Bonus erstatten zu lassen. Schon seit dem Jahr 2009 zahlen wir statt 50,00 Euro sogar 75,00 Euro pro Person aus. Das Bonusheft gilt schon ab dem 7. Lebensjahr. Eine vierköpfige Familie kann sich so jährlich bis zu 300,00 Euro erstatten lassen. Dies ist ein deutlicher finanzieller Vorteil einer Mitgliedschaft bei der BKK EWE. Das Bonusheft führt insbesondere dazu, dass durch die Inanspruchnahme von Vorsorgeleistungen Krankheiten im Frühstadium erkannt und rechtzeitig therapiert werden können. Diese Leistungen sind kostenfrei, werden aber leider immer noch zu wenig wahrgenommen. Für uns steht fest, dass es das Bonusheft weiter geben wird.
Lohnt sich der Wechsel in die PKV?
Die private Krankenversicherung (PKV) wird deutlich teurer. Die Versicherungsgruppe DEBEKA hat für die gesamte Branche eine durchschnittliche Beitragssatzsteigerung von etwa 15 %, in der Spitze von bis zu 25 %, errechnet. Außerdem fällt ein eventueller Beitragszuschuss des Arbeitgebers mit dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben weg. Die Prämie zur PKV bleibt jedoch gleich oder steigt sogar. Ein Wechsel in die PKV rechnet sich laut Aussage der Stiftung Warentest nur für Beamte und junge Männer, die keine Familie planen.
Wird sich die BKK EWE öffnen?
Die BKK EWE versteht sich als Teil des Unternehmens. Unsere Versicherten profitieren durch die Nähe zum Konzern. Eine Öffnung steht nicht zur Debatte. Wir setzen uns exklusiv für die Gesundheit der Mitarbeiter des Konzerns und ihrer Familienangehörigen ein und entwickeln in enger Partnerschaft mit dem Unternehmen gezieltes Gesundheitsmanagement.
Zudem ist die BKK EWE Mitglied im Verein BKK im Unternehmen e. V., zusammen mit Krankenkassen vieler anderer namhafter Konzerne wie z. B. Beiersdorf, Daimler und BMW. Die organisierten Betriebskrankenkassen kennen die spezifischen Anforderungen und Problemlagen der Trägerunternehmen und der Versicherten genau.
