Corona-Test

Wir bieten Ihnen einen Überblick rund um den Ablauf der Testung auf das Corona-Virus. Wer wird getestet, wie läuft der Test ab und welche Kosten übernimmt die BKK EWE.

Wer wird auf COVID-19 getestet?

Wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, rufen Sie bitte in Ihrer Hausarztpraxis an. Bitte gehen Sie nicht persönlich in die Praxis. 

Sollte Ihr Hausarzt nicht erreichbar sein, bekommen Sie Unterstützung durch den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117.

Der Arzt wird mit Ihnen abstimmen, ob anhand Ihrer Krankheitsanzeichen, wie beispielsweise trockenem Husten oder Fieber, ein Test durchgeführt werden muss.

Ein Test ist sinnvoll, wenn

  • - Sie unter COVID-19-Symptomen oder akuten Atemwegssymptomen leiden
  • - Sie sich in einem Coronavirus-Risikogebiet aufgehalten haben
       (über 50 Infizierte auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen)
  • - Sie aus dem Ausland nach Deutschland einreisen oder aus einem Auslandsurlaub zurückkehren
  • - Sie Kontakt mit einer Person hatten, die mit dem Coronavirus infiziert ist
    • - zum Beispiel bei einem 15-minütigen Gespräch, im selben Haushalt
    • - oder die den Hinweis „erhöhtes Risiko“ über die Corona-Warn-App erhalten haben
  • - Sie in eine medizinische Gemeinschaftseinrichtung wie zum Beispiel ein Krankenhaus,
      ein Pflegeheim, eine Behinderteneinrichtung oder eine Reha-Klinik aufgenommen werden
      sowie bei Beginn der ambulanten Pflege oder vor einer ambulanten Operation in einer
      solchen Gemeinschaftseinrichtung
  • - für Sie durch das Gesundheitsamt eine Testung veranlasst wurde:
    • - nach Ausbrüchen in Schulen, Kitas, Arztpraxen (Testung der Allgemeinbevölkerung)
    • - nach Ausbrüchen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen
        für Menschen mit Behinderungen (Testung von Personal, Bewohnern und Besuchern)

Wann kann die BKK EWE die Kosten für den Test übernehmen?

Eine Kostenübernahme erfolgt, wenn ein kassenärztlich zugelassener Arzt den Test verordnet hat. Dann wird der Test über die elektronische Versichertenkarte (eGK) abgerechnet und Ihnen entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Wie verhalte ich mich bei einem Warnhinweis per Corona-App

Wenn Sie einen Warnhinweis der Corona-Warn-App erhalten, besteht ein erhöhtes Risiko der Ansteckung mit dem Coronavirus. Es ist davon auszugehen, dass Sie sich über längere Zeit in der Nähe einer Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist, aufgehalten haben. In diesem Fall haben Sie einen Anspruch auf einen Test. Auch in diesem Fall melden Sie sich bitte beim Arzt. Die Kosten werden von der BKK EWE getragen.

Wie funktioniert der Coronavirus-Test?

Beim Test werden in der Regel Proben von der Nasen-Rachenwand oder der Rachenwand entnommen und schnellstmöglich in einem Labor analysiert werden. Abhängig von der Auslastung in den Laboren und der Transportzeit können einige Tage vergehen. Rechnen Sie bitte mit zwei bis fünf Tagen. Ihr Arzt wird Sie über das Ergebnis informieren.

Fällt der Coronavirus-Test positiv aus, liegt eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit vor. In diesem Fall ordnet das zuständige Gesundheitsamt Quarantäne an.

Wo wird der Coronavirus-Test durchgeführt?

Es gibt Testmöglichkeiten in diversen Kliniken, ambulanten Testzentren und in vereinzelten Hausarztpraxen sowie in Flughäfen und Bahnhöfen. Vielerorts führt das Gesundheitsamt mobile Tests bei Betroffenen zuhause durch. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Proben selbst zuhause mit einem Test-Kit zu entnehmen, nachdem ein Arzt einen begründeten Corona-Verdacht festgestellt hat. Grundsätzlich kann Ihr Gesundheitsamt oder Ihr Hausarzt Ihnen mitteilen, wo Sie sich testen lassen können.

Testverfahren für Einreisende und Reiserückkehrer

Bei Rückkehr aus einem Risikogebiet nach Deutschland sind Sie zum Test verpflichtet. Sowohl die Teilnahme am Test als auch das Testergebnis sind dem Gesundheitsamt rechtzeitig nachzuweisen. Die Kosten werden für alle Einreisenden aus Risikogebieten im Rahmen der Testverordnung des Bundes übernommen.

Eine Liste der aktuell als Risikogebiet eingestuften Länder und Regionen führt das Robert Koch-Institut.

Wenn Sie aus einem Nicht-Risikogebiet nach Deutschland einreisen oder von dort aus dem Urlaub zurückkehren, können Sie sich innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. In diesem Fall werden die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen.

Weitere Informationen über das Testverfahren bei der Einreise erhalten Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Wie sicher sind die Testverfahren?

Insgesamt gilt das Testverfahren durch Ärzte und Gesundheitsämter für den Coronavirus-Nachweis als sehr sicher. Dennoch kann wie bei jedem Test auch etwas fehlerhaft sein.

Sogenannte Schnelltests sind in der Regel Antikörper-Bluttests. Die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, da die Tests eine „falsche“ Sicherheit vermitteln können. Ein negatives Ergebnis bedeutet bei diesem Testverfahren – auch bei korrekter Handhabung – nicht, dass keine Infektion vorliegt.

Auch im Internet gibt es viele Anbieter, die mit nicht zuverlässigen Tests schnell Geld verdienen wollen. Diese Tests sind nicht zuverlässig, daher raten wir von Kauf ab.