Coronavirus - weitere Informationen

Aktivwoche

Sollten Sie eine Aktivwoche gebucht haben, setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Haus zwecks weiterer Vorgehensweise in Verbindung.

Arbeitsunfähigkeit

Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit für Versicherte mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik vorweisen, kann ab sofort auch auf Basis einer telefonischen Anamnese für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen erfolgen; bei Fortdauer der Arbeitsunfähigkeit kann eine Verlängerung im Wege der telefonischen Anamnese einmalig für einen weiteren Zeitraum von bis zu
7 Kalendertagen festgestellt werden. Diese Regelung gilt ab sofort bis zunächst zum 31.12.2020 bundesweit.

Arzneimittel- Generika

Bei Lieferunfähigkeit des bislang bezogenen Generikas ist die Herausausgabe und Kostenübernahme des Originalpräparates ohne Mehrkosten für die Versicherten möglich. Die gesetzliche Zuzahlung ist weiterhin zu leisten.

Arzneimittelberatung

Bitte sprechen Sie Ihr Anliegen ggf. auf den aktivierten Anrufbeantworter und hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer unter der Sie tagsüber erreichbar sind. Sie erhalten so schnell wie möglich einen Rückruf. Die telefonische Erreichbarkeit bleibt weiterhin von Mo. bis Do. von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, am 1. Donnerstag auch wie gewohnt bis 20.00 Uhr erhalten.

Tel: 0800-2557 4276 
info@bkk-arzneimittelberatung.de

Ein Kontakt per Post und Fax ist derzeit nicht möglich.

Ärzte

Ärzte können weiterhin Videosprechstunden anbieten. Die Videosprechstunde ist bei allen Indikationen möglich und auch dann, wenn der Patient zuvor noch nicht bei dem Arzt in Behandlung war. Die Regelung ist gültig bis 31.12.2020.

Corona-Warn-App

Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie macht das Smartphone zum Warnsystem. Die App informiert Sie, wenn Sie Kontakt mit nachweislich infizierten Personen hatten. Sie schützt Sie und Ihre Mitmenschen. Und Ihre Privatsphäre. Denn die App kennt weder Ihren Namen noch Ihren Standort.

Überall begegnen wir anderen Menschen. Darunter auch Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sein können – vielleicht ohne es zu bemerken. Nach einem positiven Corona-Test geht es für das Gesundheitsamt an die Nachverfolgung der Kontakte. Und die verläuft nicht ohne Lücken. Schließlich können Infizierte unmöglich alle Personen benennen, denen sie im Supermarkt, in der Bahn oder beim Spaziergang begegnet sind. Die Corona-Warn-App kann solche Lücken schließen.

Die Corona-Warn-App ist wie ein digitales Gedächtnis: Sie merkt sich Begegnungen zwischen Menschen, indem deren Smartphones verschlüsselte Zufallscodes austauschen. Meldet sich ein Mensch, der Ihnen begegnet ist, über die Corona-Warn-App als infiziert, berechnet die App umgehend Ihr Infektionsrisiko, benachrichtigt Sie und gibt bei Bedarf klare Handlungsempfehlungen. Sowohl die infizierte Person als auch Sie bleiben dabei anonym. Entsprechend der maximalen Corona-Inkubationszeit werden die Daten für 14 Tage auf dem Smartphone gespeichert und danach automatisch gelöscht. Die Nutzung der App ist freiwillig.

Corona-App Datenspende

Das Robert Koch-Institut stellt ab sofort eine App zur Verfügung, die ergänzende Informationen dazu liefern soll, wo und wie schnell sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland ausbreitet. Die App ist unter dem Namen "Corona-Datenspende" für iOS und Android-Geräte verfügbar. Sie funktioniert in Kombination mit Fitnessarmbändern und Smartwatches verschiedener Hersteller. Die Nutzung der App ist freiwillig und pseudonymisiert - das RKI hat zu keiner Zeit Kenntnis über persönliche Informationen wie Name oder Anschrift der App-Nutzer.
Corona-App Datenspende

Corona-Hotline Niedersachsen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Corona-Hotline des Landes Niedersachsen“ können unter anderem auf allgemeine Fragen wie Gesundheitsschutz und Symptome sowie auch auf Fragen zu Quarantäne und Arbeitsrecht Antwort geben. Die Hotline ist unter der Telefonnummer 0511 4505-555 
von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

Viele Informationen rund um Corona gibt es auf der Internetseite des Landes unter www.niedersachsen.de/coronavirus 

DMP-Patienten - Kontrolluntersuchungen und Schulungen

Zur Vermeidung einer Ansteckung mit COVID-19 gibt es für chronisch Kranke eine ergänzende Sonderregelung. Die vorgeschriebenen quartalsbezogenen Kontrolluntersuchungen in den Disease-ManagementProgrammen (DMP) dürfen ausfallen, wenn es medizinisch vertretbar ist. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat dazu die DMP-Dokumentationspflicht und die Verpflichtung der Versicherten zur Teilnahme an empfohlenen Schulungen ausgesetzt. Koordinierende Ärzte können somit selbst entscheiden, was für ihre Patienten in der aktuellen Situation am besten ist. So kann es im Einzelfall durchaus notwendig sein, dass die Kontrolluntersuchung oder die Schulung durchgeführt werden. In diesen Fällen erfolgt auch die Dokumentation der Untersuchung. Wenn möglich, kann die DMP- Dokumentation auch auf Basis einer telemedizinischen DMP-Konsultation erfolgen.

Die Regelung ist gültig bis 31.12.2020.

Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse – Live Online

Unser Partner Kinderheldin bietet individuelle Live-Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse in Kleingruppen.

Zusätzlich gibt es momentan eine Kinderheldin-Arzthotline für alle Fragen rund um Schwangerschaft und Corona werktags von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Weitere Informationen und Kontaktdaten zu Kinderheldin.

Hebammen

Anstatt wie bisher Schwangere oder Mütter und ihre Kinder direkt in ihrem Zuhause aufzusuchen, können Hebammen per Videotelefonie beraten. Das gilt sowohl für individuelle Vor- als auch für spezifische Aufklärungsgespräche; selbst die Basisdaten der Patientinnen können derzeit per Telefon oder Videochat erhoben werden.

Heilmittelverordnungen

Eine Heilmitteltherapie muss erst innerhalb von 28 Tagen nach Verordnungsdatum beginnen, regulär sind es 14 Tage. Damit soll einem in den Praxen möglicherweise bestehenden Terminstau bei Heilmittelbehandlungen, die bedingt durch die Corona-Pandemie nicht begonnen werden konnten, entgegengewirkt werden.

Die Regelungi ist gültig bis zum 31.12.2020.

Hilfsmittel

Um den persönlichen Kontakt so weit wie möglich zu vermeiden, können Hilfsmittel vorrangig per Versand abgegeben werden – es sei denn, ein persönlicher Kontakt ist zwingend erforderlich (z. B. zur Anpassung). In diesen Fällen ist zu prüfen, ob die Versorgung nicht evtl. aufschiebbar ist. Beratungen oder Hinweise zur Einweisung in den Gebrauch der Hilfsmittel erfolgen vorrangig telefonisch, per E-Mail, per Verweis auf Videoeinweisungen oder durch digitale Medien.

Bitte sprechen Sie, bevor Sie Ihr Sanitätshaus/ Ihre Apotheke persönlich aufsuchen, telefonisch mit dem Leistungserbringer das genaue Vorgehen bei Ihrer Hilfsmittelversorgung ab.

Kinderpflegekrankengeld

Gesetzlich Versicherten stehen in diesem Jahr wegen der Corona-Krise mehr Krankentage zur Betreuung ihrer Kinder zur Verfügung. Für Elternpaare soll das Kinderkrankengeld für jeweils fünf weitere Tage und für Alleinerziehende für zusätzliche zehn Tage gewährt werden. Zur Pflege eines erkrankten Kindes stehen Eltern in der Regel pro Jahr zehn freie Arbeitstage zu. Bei Alleinerziehenden sind es bis zu 20 Tage. Das gilt für alle Kinder unter zwölf Jahren.

Voraussetzung für die Zahlung von Kinderpflegekrankengeld ist, dass eine Erkrankung Ihres Kindes vorliegt, die eine Betreuung im häuslichen Bereich erforderlich macht und von einem Arzt attestiert wurde. Kinderkrankengeld wird bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres Ihres Kindes gezahlt. Die Schließung von Kitas und Schulen aufgrund der Corona-Pandemie begründen keinen Anspruch auf Kinderpflegekrankengeld.

Krankengeld

Zunächst hat Ihr Arbeitgeber bei Arbeitsunfähigkeit für die maximale Dauer von 6 Wochen Entgeltfortzahlung zu leisten. Voraussetzung ist, dass Ihr Arzt Ihnen Arbeitsunfähigkeit attestiert. Nach Ablauf der sechswöchigen Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber leistet die BKK EWE Krankengeld. Quarantäne oder ein berufliches Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) begründen keinen Anspruch auf Krankengeld.    

Krankenhaus - Verordnungen nach Entlassung zum Übergang in die ambulate Versorgung

Krankenhäuser können für einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zum Übergang in die ambulante Versorgung Leistungen veranlassen bzw. Bescheinigungen ausstellen. Dabei geht es um folgende Leistungen: Bescheinigung von Arbeitsunfähigkeit, häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel, Soziotherapie, Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) sowie Heilmittel. Hier wurde die 12-Kalendertage-Frist, bis zu der die vom Krankenhaus verordnete Heilmittelbehandlung abgeschlossen sein muss, auf eine 21-Kalendertage-Frist erweitert.

Bei Arzneimittelrezepten gilt folgendes: Bei der Verordnung von Arzneimitteln durch ein Krankenhaus ist Begrenzung auf eine Packung mit dem kleinsten Packungsgrößenkennzeichen ausgesetzt. Für sonstige Produkte wie Blutzuckerstreifen oder Verbandmittel dürfen Rezepte für den Bedarf von bis zu 14 Tagen ausgestellt werden. Die Einlösefrist für Entlassrezepte wurde auf 6 Werktage verlängert.

Gültig, solange der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt

Krankentransporte zur ambulanten Behandlung

Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung von COVID-19-Patienten sind genehmigungsfrei. Dies gilt auch für Patienten, die nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen. Ärzte und Psychotherapeuten, die einen solchen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) veranlassen, müssen die Verordnung kennzeichnen. Dazu geben sie auf dem Formular für die Krankenbeförderung  an, dass es sich um einen nachweislich an COVID-19-Erkrankten oder einen gesetzlich Versicherten in Quarantäne handelt. Wichtig: Die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, muss zwingend medizinisch notwendig und nicht aufschiebbar sein.

Gültig, solange der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt.

Mutter-Kind-Kuren und Rehabilitationskuren

Der Betrieb in den Mutter-/Vater-Kind-Kurkliniken wurde zwischenzeitlich unter einschränkenden Bedingungen wieder aufgenommen. Die Wartezeiten bis zur Aufnahme haben sich deutlich verlängert. Insoweit Sie beabsichtigen einen entsprechenden Antrag zu stellen, rechnen Sie bitte mit einer Wartezeit von 8 bis 12 Monaten.

Pflege in Zeiten von Quarantäne und Isolation

Für die Pflegenden stellt der Umgang, der mit den Angehörigen während der Kontaktsperre zu beachten ist, eine neue Herausforderung dar. Das Modul "Quarantäne und Isolation" greift diese Themen auf um die Pflegenden mit wichtigen Tipps zu unterstützen, wie sie die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen auch in der Corona-Krise aufrechterhalten und wie sie die Folgen sozialer Isolation bewältigen können.

Präventionskurse

Anbieter von Präventionskursen können ab sofort ihre Angebote auch digital durchführen, zum Beispiel als Live-Stream. Bereits angefangene oder im Zeitraum der Kontaktbegrenzungen geplante Kurse können online fortgeführt werden. Diese Möglichkeit besteht bis zum 31. Dezember 2020.

Neben der Möglichkeit begonnene oder im Zeitraum der Kontaktbegrenzungen geplante Kurse online durchzuführen, können Versicherte der BKK EWE ihren Kurs auch vorübergehend aussetzten. Die verbleibenden Kurseinheiten müssen  bis zum 31. Dezember 2020 nachgeholt werden.

Bei Zuschüssen, die Versicherte zu den Kursgebühren von der BKK EWE erhalten, gelten vorübergehend folgenden Regelungen:

Wird ein Kurs aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig beendet und kann er auch nicht fortgeführt werden, bekommen Versicherte von der BKK EWE mindestens eine Erstattung auf der Basis der durchgeführten Termine/Kurseinheiten. Eine regelmäßige Teilnahme wird dabei nicht geprüft. Zur Klärung des Einzelfalles nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Sie möchten auch Zuhause fit bleiben und etwas für Ihre Gesundheit tun - kein Problem!

Melden Sie sich für einen unserer Kurse an:

Fitness online
MyHEALTHcoach & MyWEIGHTcoach

Psychotherapie

Psychotherapeuten dürfen während der Corona-Krise neben Einzeltherapiesitzungen auch psychotherapeutische Sprechstunden und probatorischen Sitzungen  per Video durchführen. Eine Psychotherapie kann somit auch ohne persönlichen Kontakt zwischen Patient und Therapeut beginnen. Dies sollte besonderen Einzelfällen vorbehalten bleiben.

Genehmigte Leistungen einer Gruppenpsychotherapie können übergangsweise in Einzelpsychotherapie umgewandelt werden, ohne dass hierfür eine gesonderte Antragstellung bei der Krankenkasse oder Begutachtung erfolgen muss. Die Umwandlung erfolgt über die „Therapieeinheit“ und muss lediglich formlos der Krankenkasse mitgeteilt werden. Für je eine Therapieeinheit genehmigte Gruppentherapie (entspricht einer Sitzung mit 100 Minuten) kann bei Bedarf maximal je Patient der Gruppe eine Einzeltherapie (entspricht einer Sitzung mit 50 Minuten) durchgeführt werden.

Die Regelung ist gültig bis 31.12.2020.

Psychologische Unterstützung Sie benötigen in dieser schwierigen Phase psychologische Unterstützung? Ihre BKK EWE bietet Ihnen individuelle und flexible Hilfestellung an. Unser Kooperationspartner IVP Networks ist darauf spezialisiert, Menschen in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen und zu begleiten. Wenden Sie sich bitte unter folgender Telefonnummer oder per E-Mail an IVP Networks, Telefon: 040/22 63 06 755 (zum Ortstarif) oder an kompass@ivpnetworks.de.

U-Untersuchungen

Ärzte können die Kinder-Früherkennungsuntersuchungen U6, U7, U7a, U8 sowie U9 auch durchführen und abrechnen, wenn die vorgegebenen Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten überschritten sind.

Gültig, solange der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt und bis zu drei Monate darüber hinaus.

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert-Koch-Institutes zum Download:

Infektionen vorbeugen - Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Infektionen vorbeugen - Hygiene schützt

FAQs Infektionsschutz

Reiseinformationen Coronavirus

Informative Internetseiten:

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Corona-Virus

Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Hygiene und Infektionskontrolle

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu Reisen

Richtig Hände waschen: ZDF