• IHRE LEISTUNGEN

    GESUNDHEIT VON A - Z

 

Zahnärztliche Behandlung und Kieferorthopädie

Alle Versicherten, die zahnärztliche Leistungen, wie Beratungen, Füllungstherapien und dergleichen benötigen, erhalten die vertragszahnärztlichen Behandlungen kostenlos. Die Abrechnung erfolgt über die Gesundheitskarte. Darüber hinaus werden Kosten für vertragszahnärztliche Schienentherapie und Parodontosebehandlungen übernommen. Ferner erfolgt die Kostenübernahme von Zahn- und Kieferfehlstellungen (Kieferorthopädie), wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die vertragszahnärztliche  kieferorthopädische Behandlung wird zuvor über einen entsprechenden Behandlungsplan bei uns beantragt.

Zahnersatz

Für Zahnersatz-Versorgungen werden Festzuschüsse gewährt. Hierfür werden die Nachweise der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen (Zahngesundheitsuntersuchung) berücksichtigt. 

Können keine zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen nachgewiesen werden, übernehmen wir den Grundzuschuss für Ihre Zahnersatz-Versorgung. Werden die Daten der Zahngesundheitsuntersuchungen im zahnärztlichen Bonusheft nachgewiesen, gewähren wir für Zahnersatz-Versorgungen einen erhöhten Festzuschuss, wenn der durchgehende Untersuchungsnachweis für 5 bzw. 10 Jahre erbracht wurde. In finanziellen Härtefällen können wir den verbliebenen Eigenanteil – nach Antragstellung – ganz oder teilweise übernehmen.

Die geplante Zahnersatzversorgung wird vor Behandlungsbeginn über einen entsprechenden Heil- und Kostenplan in Verbindung mit dem Bonusnachweis bei uns beantragt.

Zahngesundheitsuntersuchungen

Zahngesundheitsuntersuchungen unterstützen Sie darin, Zahn- und Munderkrankungen vorzubeugen. Werden die Vorsorgeuntersuchungen im zahnärztlichen Bonusheft vom Zahnarzt dokumentiert, erhöhen sich die Zuschüsse bei einer notwendigen Zahnersatz-Versorgung.

-  Für Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr und Jugendliche ist eine kalenderhalbjährliche Untersuchung
   vorgesehen und ab dem vollendeten 12. Lebensjahr im zahnärztlichen Bonusheft zu dokumentieren. 

-  Erwachsene, ab dem 18. Lebensjahr, müssen einen kalenderjährlichen Untersuchungsnachweis dokumentieren lassen.  

-  Totalprothesenträger sollten den Zahnarzt 1x im Kalenderjahr zur Mundgesundheitsuntersuchung aufsuchen und diese dokumentieren lassen.

2te Zahnarztmeinung bei Zahnersatz

Die Kosten für Zahnersatz können sehr hoch ausfallen, nicht alle Leistungen  des Zahnarztes dürfen von der Krankenkasse übernommen werden. Unter www.2te-zahnarztmeinung.de können Sie kostenlos Ihren Heil- und Kostenplan für Zahnersatz einstellen. Zahnärzte aus der jeweiligen Region machen Ihnen Vergleichsangebote. Die Ersparnis resultiert aus dem Wettbewerb der Zahnärzte vor Ort, die bei gleicher Leistung ihre Honorare reduzieren und mit ihren Dentallaboren niedrigere Preise vereinbaren. 

Bei der Eingabe Ihres Heil- und Kostenplans an der dafür vorgesehenen Stelle werden Sie nach einem Gutscheinwort befragt, welches wir Ihnen gerne auf Anfrage nennen.

Zuzahlungen

Grundsätzlich beteiligen sich Versicherte ab 18 Jahren bei den Leistungen mit einer Zuzahlung von 10 % der Kosten, mindestens 5,00 €, höchstens 10,00 €.  Kinder und Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) sind von Zuzahlungen befreit. 

Bitte beachten Sie:

Zuzahlungen bei Fahrkosten müssen auch bei Kindern und Jugendlichen gezahlt werden.

Erfolgt die Zahlung der Krankenhauszuzahlung nicht direkt an das Krankenhaus, stellt das Krankenhaus ggf. der Krankenkasse 8,50 € Bearbeitungsgebühr in Rechnung. Diese Gebühr wird an den Versicherten weiterberechnet.

Auch wenn die Kosten durch einen Unfall mit Fremdverschulden entstanden sind, ist der Betrag vom Versicherten zu entrichten. Die Abrechnung mit Dritten, wie z.B. Versicherungen durch die Krankenkasse ist nicht möglich.

Damit Sie nicht übermäßig belastet werden, sind die Zuzahlungen auf einen zumutbaren Eigenanteil begrenzt. Die individuelle Belastungsgrenze beträgt im Kalenderjahr grundsätzlich 2 % der jährlichen Bruttoeinnahmen aller im Haushalt lebenden Angehörigen zum Lebensunterhalt. Für chronisch Kranke, die wegen derselben schwerwiegenden Krankheit in Dauerbehandlung sind, beträgt die Belastungsgrenze 1 % der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Sollten Sie diese Belastungsgrenze übersteigen, können Sie uns gerne einen Antrag auf teilweise Erstattung der Zuzahlungen stellen.

 

Die Zuzahlungen im Überblick

Arznei- und
Verbandmittel

10 % des Abgabepreises,
mind. 5,00 €, max. 10,00 €

pro Arzneimittel (nicht zuzahlungsbefreite) eventuell zuzüglich Mehrkosten über Festbetrag

Haushaltshilfe /
Soziotherapie

10 % der Kosten,
mind. 5,00 €, max. 10,00 €

je Kalendertag der Leistung

Häusliche Krankenpflege

10 % der Kosten +
10,00 € je Verordnung

für max. 28 Kalendertage
je Kalenderjahr

Heilmittel

10 % der Kosten +
10,00 € je Verordnung

z.B. Massagen, Krankengymnastik

Hilfsmittel /
Verbrauchsmittel

10 % des Abgabepreises,
mind. 5,00 €,  max. 10,00 €

z.B. Hörgeräte, Rollstühle, Prothesen;

Verbrauchsmittel 10 %
je Packung,
max. 10 € für den Monatsbedarf,

evtl. zuzüglich Mehrkosten über Festbetrag

Krankenhausbehandlung

10,00 € täglich
(ggf. 8,50 € Bearbeitungsgebühr einmalig pro Krankenhaus-aufenthalt)

für max. 28 Tage im Kalenderjahr, keine Zuzahlung bei teilstationärer und ambulanter Krankenhausbehandlung

Medizinische Vorsorge-/ Rehabilitationsleistung

10,00 € täglich

bei Anschluss-Rehabilitation für max. 28 Tage je Kalenderjahr (Anrechnung der Krankenhauszuzahlung)

Fahrkosten

10 % der Kosten,
mind. 5,00 €, max. 10,00 €

je Fahrt (Hin- und Rückfahrt)*
bei ambulanter Behandlung werden
Fahrkosten nur in besonderen
Ausnahmefällen nach vorheriger
Genehmigung übernommen

*bei Serienfahrten ist nur die Zuzahlung für die erste und letzte Fahrt zu leisten.