BKK EWE Kundenstimmen
„Falls es mal schief geht, ist meine Krankenkasse auch für mich da!“
Im Frühjahr 2025 wird die elektronische Patientenakte (ePA) für alle gesetzlich Versicherten in Deutschland eingeführt. Diese bedeutende Änderung soll das Gesundheitswesen revolutionieren, indem sie den Austausch und die Nutzung von Gesundheitsdaten zwischen Patienten, Ärzten und anderen medizinischen Einrichtungen erleichtert.
Die ePA ist eine digitale Akte, in der alle wichtigen Gesundheitsdaten einer Person zentral gespeichert und verwaltet werden können. Dazu gehören unter anderem Arztberichte, Medikationspläne, Impfungen, Befundberichte und weitere gesundheitsrelevante Dokumente. Ziel der ePA ist es, eine vollständige und aktuelle Übersicht über die Krankengeschichte der Patient*innen bereitzustellen und so die Qualität und Effizienz der medizinischen Versorgung zu verbessern.
Jeder gesetzlich Versicherte erhält automatisch eine ePA, sofern er oder sie nicht aktiv widerspricht (Opt-Out-Verfahren). Diese Änderung betrifft rund 73 Millionen gesetzlich Versicherte.
Die Verwaltung der ePA erfolgt über eine spezielle App, die von den Krankenkassen bereitgestellt wird. In dieser App können Sie ihre Gesundheitsdaten einsehen, Dokumente hinzufügen oder entfernen und die Zugriffsrechte individuell festlegen. Dies gibt Ihnen volle Kontrolle über ihre Daten und ermöglicht eine personalisierte Nutzung der ePA.
Fragen zur ePA beantwortet Ihnen unser Chatbot Vida. Durch einen Klick auf das kleine Symbol unten rechts auf dieser Seite gelangen Sie zum ePA Versichertenhelpdesk. Nennen Sie ein entsprechendes Schlagwort und Vida bietet Ihnen mögliche Lösungen an.
Sie haben die Möglichkeit, die ePA auch auf Ihrem Computer oder Laptop in der Desktop-Variante zu nutzen und zu verwalten. Voraussetzung ist die Installation eines der folgenden Betriebssysteme:
Windows:
mindestens Windows 11
Mac:
macOS 15 (Sequoia)
macOs 14 (Sonoma)
Linux:
ubuntu 24.02.3 LTS
ubuntu 22.04.5 LTS
Für die Nutzung des Desktop Clients benötigen Sie ein Benutzerkonto. Eine Nutzerregistrierung kann über den Computer oder Laptop nicht erfolgen, diese müssen Sie über die ePA-App aus Ihrem Smartphone durchführen. Danach können Sie sich dann im Desktop-Client anmelden und das zuvor eingerichtete Benutzerkonto verwenden.
Wenn Sie auf Ihre ePA über den Computer oder Laptop zugreifen wollen, benötigen Sie zwingend ein an den Computer oder Laptop angebundenes Kartenlesegerät und eine NFC-fähige elektronische Gesundheitskarte. Folgende Kartenlesegeräte wurden für die Nutzung der Anwendung getestet und gelten als kompatibel:
Bitte beachten Sie, dass die BKK EWE die Kosten für ein Kartenlesegerät nicht erstatten kann.
Zur Installation des Desktop-Clients
Wählen Sie unter Downloads die BKK EWE und Ihr Betriebssystem aus. Anschließend befolgen Sie die Anweisungen in der Installationsanleitung.
Alternativ können Sie die Desktop-Client-App auch über den Microsoft Store und Apple App Store herunterladen.
Der TI-Messenger (TI-M) ermöglicht seit Mitte August 2025 eine sichere Kommunikation im Gesundheitswesen Seit Mitte August 2025 gibt es in der ePA-App mit dem TI-Messenger (TI-M) eine neue Funktion. Der TI-Messenger ermöglicht einen sicheren und datenschutzkonformen Austausch zwischen Versicherten und Leistungserbringern, wie z.B. Haus- und Fachärzten aber auch anderem medizinischen Personal.
Sie können die ePA-App nutzen, um mit dem TI-Messenger zum Beispiel mit Ihrem Arzt über einen sicheren Chatraum in Kontakt zu treten und offene Fragen zu klären. Hierbei handelt es sich um eine asynchrone Kommunikation, Sie müssen in der Unterhaltung nicht dauerhaft online sein. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, auf verschlüsseltem Weg Bilder oder medizinische Daten auszutauschen.
Die Nutzung des TI-Messenger ist freiwillig. In der ePA-App stimmen Sie über eine Nutzungs- und Einwilligungserklärung der Nutzung des Messengers zu und können diese auch jederzeit widerrufen.
Bisher nutzen erst wenige Praxen und Einrichtungen den TI-Messenger, daher wird er in der Anfangszeit nur begrenzt zur Verfügung stehen. Bei Interesse sprechen Sie am besten direkt Ihren Arzt oder die entsprechende medizinische Einrichtung auf den TI-Messenger an. Die BKK EWE ist, genau wie viele andere Krankenkassen, voraussichtlich erst ab Anfang 2026 über den TI-Messenger erreichbar.
Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite der gematik.
Wer die ePA nicht nutzen möchte, kann widersprechen.
Seit dem 15.01.2025 werden bundesweit erstmalig alle Patientenakten angelegt. Dieser Vorgang wurde für die Versicherten der BKK EWE bereits abgeschlossen. Der Zugang für die Anmeldung ist für alle Versicherten angelegt worden. Dabei wurden alle bis zum 15.01.2025 eingegangenen Widersprüche berücksichtigt und für diese Versicherten keine Akten angelegt.
Für alle aktuell eingehenden Widersprüche wird aus technischen Gründen zunächst eine ePA angelegt, die nach Ablauf von sechs Wochen, ab Eingang des Widerspruchs bei der BKK EWE, wieder gelöscht wird. Dies gilt für die gesamte Akte einschließlich möglicher Inhalte.
Sie können diesen Widerspruch jederzeit widerrufen. Sofern Sie dies wünschen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Als zentraler Anker der digitalen Versorgung bietet die ePA für alle bedeutsame Vorteile für Versicherte und Leistungserbringer:
1. Verbesserte medizinische Versorgung
2. Zeitersparnis und Effizienz
3. Zeitgemäßer Datenschutz
4. Forschung und Entwicklung
5. Einfache Verwaltung und Zugänglichkeit
Essenziell für die Nutzung der ePA ist die Sicherheit der gespeicherten Daten. Diese werden nach höchsten Sicherheitsstandards verschlüsselt und in deutschen Rechenzentren gespeichert. Die Datenübertragung erfolgt über sichere Kanäle, und der Zugriff auf die ePA ist nur im Behandlungskontext möglich. Dies bedeutet, dass nur behandelnde Ärzte und andere medizinische Fachkräfte mit berechtigtem Interesse auf die Daten zugreifen können. Darüber hinaus haben die Versicherten jederzeit die Möglichkeit, den Zugriff auf ihre Daten individuell zu steuern und zu kontrollieren.
Die Nutzungsbedingungen stellen einen Vertrag zwischen Ihnen und der BKK EWE dar. Die Bedingungen umfassen Bestimmungen zur Überlassung, zur Registrierung, zu Rechten und Pflichten beider Parteien und einiges mehr. Sie müssen diesen Bedingungen zustimmen, um eine elektronische Patientenakte nutzen zu können.
Nutzungsbedingungen ePA für alle
Die Sicherheit der Daten Ihrer Daten zu jedem Zeitpunkt gewährleistet, da für die Zulassung und den Betrieb der ePA strengste Datenschutzanforderungen für Hersteller und Betreiber gelten. Die Server, auf denen die Daten liegen, stehen in Deutschland.
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten nur, soweit dies zur Bereitstellung bzw. Nutzung einer funktionsfähigen ePA erforderlich ist. Unsere ausführliche Datenschutzerklärung finden Sie unten.
Die ePA - Informationen für Patientinnen und Patienten in leichter Sprache
ePA erklärt in leichter Sprache
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ePA für alle - persönliche Daten, persönliche Entscheidungen
Opt-Out bedeutet, dass alle Versicherten automatisch eine ePA erhalten, sofern sie nicht aktiv widersprechen. Dies erleichtert die flächendeckende Einführung der ePA und stellt sicher, dass möglichst viele Menschen von den Vorteilen profitieren können.
Versicherte können ihre ePA über eine spezielle App verwalten, die von der Krankenkasse bereitgestellt wird. In der App können sie Dokumente hinzufügen, löschen und die Zugriffsrechte verwalten.
Ja, die in der ePA gespeicherten Daten sind mehrfach verschlüsselt und werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland gespeichert. Nur berechtigte Personen und Einrichtungen haben im Behandlungskontext Zugriff auf die Daten.
Ja, Versicherte können der Nutzung ihrer Daten für Forschungszwecke widersprechen. Diese Option steht in der ePA-App zur Verfügung.
Versicherte können jederzeit der Einrichtung einer ePA widersprechen. Dies kann bei der Krankenkasse oder über die ePA-App erfolgen. Bereits angelegte ePAs werden dann gelöscht.
Ärzte und andere Leistungserbringer können im Behandlungskontext auf die ePA zugreifen, um relevante Gesundheitsinformationen einzusehen oder neue Informationen in Ihrer ePA zu hinterlegen. Dies erleichtert die Zusammenarbeit und sorgt für eine koordinierte Behandlung.
In der ePA können unter anderem Arztberichte, Medikationspläne, Befunde, Impfungen und weitere gesundheitsrelevante Dokumente gespeichert werden. Versicherte haben die Kontrolle darüber, welche Daten gespeichert und geteilt werden.
Veröffentlicht am: 05.09.2024 - Zuletzt geändert am: 02.12.2025
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E-Mail: info@bkk-ewe.de